Am 6. März 1901 schreibt die

Großherzogliche Generaldirektion der Staatseisenbahnen

an den Gemeinderat Lenzkirch

 

 

 

Sommerfahrplan 1901 betreffend.

 

 

 

Auf die Eingabe vom 28. Januar dieses d. J. antworten wir ergebenst.

 

 

 

Aus dem Schreiben geht hervor, daß die Gemeinde Lenzkirch den Einsatz von mehr Zügen auf dieser neuen Strecke fordert, also mit dem Sommerfahrplan von 1901 nicht einverstanden war. Lenzkirch war wie alle Anliegergemeinden entlang der neuen Hinteren Höllenbahnstrecke bei der Finanzierung dieser Bahnlinie ebenfalls mit einem Geldbetrag beteiligt. Immerhin hatte Lenzkirch nun mit der Eröffnung der Hinteren Höllentalbahn am 20. August 1901 einen Bahnhof in "greifbarer Nähe". Da ja die zu bauende Bahnlinie Lenzkich – Bonndorf bereits per Gesetz genehmigt war, mußte man nur noch auf die Bauausführung warten. Es sollten noch weitere sechs Jahre vergehen, bis Lenzkich und Bonndorf  ihren eigenen Bahnhof bekamen.